Vom realistischen Leben als Mama | Zart wie Federblümchen

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Vom realistischen Leben als Mama


Urlaub hier, Unternehmung da, unerzogen dort. Ich fühle mich regelrecht erschlagen von Dingen die Eltern mit ihren Kindern tun (sollten) und Informationen für Eltern, was man als alles machen sollte und vor allem wie man es machen sollte. Zudem fühle ich mich etwas denunziert, wenn es zum Beispiel heißt:"Schreien kann bei Kindern im Erwachsenenalter zu Depressionen führen." Bedeutet das nun, wenn auch ich einmal meiner Wut Luft mache und schreiend auf den Tisch haue, gleich riskiere das meine Kinder in späteren Jahren depressionsgefährdet sind? Muss ich mich jetzt deswegen schlecht fühlen? Muss ich mich schlecht fühlen, weil auch ich nur ein Mensch mit Gefühlen bin und meine Gefühle zeige? Gefühle die nicht immer nur brav heruntergeschluckt werden wollen und dazu gehört auch die Wut aber auch die Traurigkeit oder die Erschöpfung. Ungesund sagen viele dazu."Lassen Sie Ihren Gefühlen freien Lauf, seien sie dem Kind gegenüber authentisch." Bin ich und nun könnte das falsch sein? Manchmal etwas zu viel Information findest du nicht auch? Für Eltern gibt es einfach zu viele Informationen, die einfach verunsichern oder so gepolt sind, dass wir uns automatisch schlecht fühlen müssen, vielleicht minderwertig oder uns fragen:"Machen wir wirklich zu wenig mit unseren Kindern bei diesem großen Angebot heutzutage und ist unser Verhalten falsch gegenüber unserem Kind? Sind wir die, die mit ihrem Verhalten unser Kind zu einem unselbstbewussten Wesen machen, es sogar gefährden?" Fragen über Fragen und von mir aus reges Kopfschütteln.

Gerne hätte ich jemanden gehabt, der mir gesagt hätte, wie schwer es manchmal ist Mutter zu sein und jedem Kind gerecht zu werden. Eine Zereissprobe so manches Mal, die mich sehr viel Kraft kostet, Kraft für mich selbst. Ich bin Vierfachmama und ich liebe diese kleinen und manchmal frech-wütenden Banausen sehr. Wieviel Zeit und Energie das kostet - gerade dann, wenn man wirklich eine schwere Zeit hatte und niemand wirklich greifbar war für einen, außer meine Mutter und mein Mann. Alle wussten davon, doch keiner war wirklich stützend für mich da. Niemand der mir unter dei Arme griff, der mir für mich etwas Zeit geschenkt hat damit ich gesunden kann, weniger Last trage - für den Moment, nicht für immer. Im Grunde war die Wochenbettdepression und alles was sie mitbrachte Last genug. Heute ist das nicht anders, auch wenn ich gesund bin aber auch ich fühle mich manchmal im Hamsterrad gefangen und ja, manchmal ist auch mir alles zu viel. Selbst das Duschen ist manchmal schon gefühlt ein Gang wie nach Afrika. Darf es doch auch. Und nein: Ich habe keine Unterstützung, ich schaffe das alles alleine. Stolz kann ich sein, natürlich aber meine Kraftreserven sind nicht die eines Hulks und Grün bin ich schon gar nicht, höchstens hinter den Ohren wenn ich so manche Informationen lese. Nicht erziehen, doch erziehen, nicht schreien, authentisch sein, Kinder psychisch-erkrankter Eltern haben es schwer, immer unterstützend sein, zuhören, Kommunikation auf Augenhöhe und was nicht alles. Was kommt da noch alles? Und gut, ich kann das alles verstehen und nachvollziehen aber manchmal bin ich nicht Mutter, sondern Mensch der auf seine Umwelt reagiert, seine Kinder und vielleicht nicht immer mit einem Lächeln. Bin ich jetzt also nicht mehr normal, sondern eine Rabenmutter? Dann sei dem so. Anstrengend ist es, während man seinem Kind etwas sagt, hinterfragen muss ob das was man gesagt hat, nun auch wirklich so richtig war. Das ist anstrengend. Mir ist das anstrengend, auch wenn ich gerne an mir arbeite und mich neuem Wissen annehme aber das ist erschöpfend für mich. Und es macht vor allem eines: Schlechte Gefühle in mir.

Und um nochmal auf das einzugehen, dass ich nicht immer allem und jedem mit einem Lächeln gegenübertreten kann und meiner Wut auch mal Luft mache, wenn ich gefühlt zum hundertsten Male den Boden wischen und meinen Kleinsten umziehen muss, weil Milch, Orangenbrause und Kakao doch so ein cooles Getränk abgeben: Es geht hier nicht um Gewalt oder ähnliches, darum geht es nicht. Es geht um Erschöpfung so manches Mal, um Gefühle zu zeigen, authentisch zu sein und auch mal die Nase voll haben zu dürfen.

Es ist schwer manchmal Zeit zum Innehalten zu finden. Zeit um Kraft zu tanken oder aber auch einfach nur Zeit zu haben, um sie verstreichen zu lassen, ohne das ich diese Zeit mit etwas füllen muss. Einfach nur da sitzen und Löcher in die Luft starren. Mir persönlich tut das sehr gut. Vielleicht auch der klassischen Musik lauschen, denn die liebe ich. Es gibt Tage, da geht das für ein paar Minuten, vielleicht auch für eine Stunde, da läuft alles wie ich es mir wünsche und es gibt Tage, da laufe ich von A nach B und C, um dann wieder nach A zu laufen und ich kann von mir aus sagen, dass ich diese Zeit nicht vermissen werde. Ich freue mich auf ruhigere Zeiten. Auf Zeiten, wo die Kinder morgens aus dem Haus sind und ich nicht wieder Patschehändchen am sauberen Fenster kleben habe oder einfach mal schöne Weihnachtsdekoration auf dem Wohnzimmertisch stehen haben kann, ohne das wer mir das herunterreißt und alles in Scherben liegt. Könnt ihr das verstehen? Ich erfreue mich doch auch an meinen Dingen, die ich mir hinstellen kann und wenn sie dann in Scherben liegen, bin auch ich darüber traurig. Dabei habe ich schon die Nein-Umgebung wie sie so schön heißt größtenteils in mein Leben integriert aber sobald Fensterbänke interessant werden und alles andere auch, ist nichts mehr sicher.

Aber mal ehrlich, warum erwacht gefühlt immer mehr die Scheinwelt und alle halten ihr Lachen in die Kamera? Kinder machen dies, Kinder machen das, Eltern fahren mit ihren Kindern gefühlt überall hin und wir? Wir sind die Normalos, derer beiden Geldbäume kein Geld abwerfen. Ich weiß nicht, ob ich mich auf den falschen Blogs oder Seiten bewege aber eines weiß ich: Das kann doch nicht nur die Realität sein. Wenn ich auf uns schaue, sind wir eine ganz normale Familie. Eine Familie die mal von allem genervt ist, die manchmal die Kinder zum Mond schießen könnte, die die nicht immer dazu kommt mit den Kindern zu Weihnachten zu backen oder den großen Basteltisch zu zaubern oder, oder, oder. Aber all das sieht man in der Onlinewelt. Lächelnde und lachende Eltern, alles Tutti-Frutti-Artikel und das soll es wirklich sein? Kinder fahren gefühlt mehrmals mit ihren Eltern in den Urlaub, Kinder basteln was das Zeug hält - ja, und nebenher läuft alles andere nur wie am Schnürchen. Der Haushalt ist nahezu perfekt und es ist immer Zeit für all das Wundervolle im Leben. Wo bin ich gelandet? Ich will hier weg!

Mal ehrlich, was mache ich dann falsch? Mein Haushalt ist sauber, meine Kinder sind versorgt und duften gut, außer es ist ein Häufchen in die Windel gefallen, meine Kinder bekommen vorgelesen, meine Kinder haben alles was sie brauchen. Liebe, Zuneigung, es wird gekuschelt, miteinander geredet. Ist das nicht das Wichtigste - eigentlich

Ich selbst war einmal (!) mit meinen Eltern im Urlaub, ich wurde geliebt und auf mich wurde Acht gegeben. Es wurde auch mal kurz geschimpft, wenn ich mit dem Schraubenzieher den Videorekorder reparieren wollte und ehrlich? Auch wenn meine Kindheit nicht mit Urlauben geprägt war, war es trotzdem eine wunderschöne Zeit, die ich nicht missen möchte und an die ich mich gerne erinnere. Ich erinnere mich an das Sonntagsessen bei meinen Großeltern oder an unsere Weihnachten, meine Geburtstage und dafür brauchten meine Eltern weder einen bestellten Clown, noch die beste Geburtstagsdekoration oder Fondanttorte, die sie stolz in die Kamera hielten. Es tat auch da Omas Erdbeertorte mit viel Sahne. Es sind eben die kleinen Dinge, die man sich im Leben merkt. Die in Erinnerung bleiben. 

Ich habe mich an all den kleinen Dingen so wahnsinnig erfreut, wie heute an einem Herbstblatt und was ist das heute? Konsum hier und da und alles mitnehmen wollen was geht? Es gibt gefühlt keine Zeit mehr zum Durchatmen, zum Stillstehen und vor allem zum zu sich stehen. Zu sich zu stehen so wie man ist, nicht nur als Mama, sondern auch als Mensch.

Also, wo seid ihr Mamas, die so fühlen wie ich?

Kommentare

  1. Sehr toller Beitrag! Ich bin zwar keine Mama und weiß auch nicht, ob ich es mal sein werde. Denn genau das schreckt mich ein wenig ab: Dass ich keine, bzw. wesentlich weniger, Zeit mehr für meinen Job als Bloggerin habe und ich weiß auch nicht, ob das Leben mit Kind generell etwas für mich ist. Dennoch denke ich, dass du mit deinen Erfahrungen und Gefühlen absolut nicht alleine bist. Es kommt halt immer darauf an, wie andere ihre Familie nach außen hin präsentieren. Wie es abseits von schönen Fotos aussieht, kann man sich glaube ich auch vorstellen. :)

    Alles Liebe,
    Verena
    whoismocca.com

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    1. Liebe Verena,
      kann das nur unterstreichen und ich wollte auch erst keine Mama sein und dann änderte es sich plötzlich und nun habe ich vier Kinder, merke aber auch was das für eine Aufgabe ist und ich manchmal einfach nur durchatmen mag.

      Liebste Grüße,
      Sandra.

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  2. Ich hab es ja bereits mehrfach geschrieben oder gesagt: Was Mütter täglich, selbstlos und klaglos leisten im allgemeinen, Du als 4-fach Mutter im speziellen, sie alles selbst macht, ihre Kinder liebevoll um-und versorgt, kann unsere Gesellschaft niemals hoch genug bewerten und wertschätzen. Davor habe ich allerhöchsten Respekt und Hochachtung. Deine Kinder werden mit Werten und Liebe gross, Du bist 24/7 für sie da, zu allermeist allein. Wenn ich daran denke, wie Du Euren Umzug organisiert hast, wird mir schwindelig. Also es ist nur Recht, wenn Du einfach mal auf den Tisch haust, wenn Zuhause die "Anarchie" ausbricht. An dieser Stelle ein schlechtes Gewissen oder gar Selbstzweifel zu haben, halte ich für durchaus unangebracht. Auch der Wunsch "mal raus zu kommen" ist völlig verständlich. Und wichtig, finde ich. Besprich doch mal mit Deiner Krankenkasse die Möglichkeit einer Kur mit den Kindern, ich bin sicher, daß es da interessante Angebote geben könnte. Deinen Texte halte ich für sehr wichtig, auch für Dich selbst. Sich mal "Luft" zu machen entlastet vielleicht ein wenig. Kann mir sehr gut vorstellen, daß sich viele Mütter in ihm wiederfinden. Kopf hoch und Zweifel nicht an Dir, Du hast viele Gründe, um sehr stolz auf Dich und das, was Du jeden Tag mit und für Deine Kinder leistest, stolz zu sein...

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  3. Wow... ein super schöner Beitrag! Wie Recht du hast..in der Scheinwelt da draussen denkt man immer es gibt nur super Eltern und alles sei immer wunderbar. Wenn ich jedoch zurückdenke....auch ich und mein Mann hatten eine schwere Zeit in den ersten drei Monaten als unsere Tochter auf die Welt kam. Sie war ein Schreibaby und hat uns wirklich sehr sehr viel Nerven gekostet. Auch unsere Beziehung hat dann darunter gelitten. Es ist nicht immer alles so wie es scheint. Und ja man wird wirklich mit Infos beworfen und wenn man das erste Mal Mami wird weiss man nie so Recht was jetzt stimmt und was nicht da jeder was anderes sagt/schreibt...

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  4. Liebe Sandra

    Ich glaube... zu diesem Thema gibt es kein richtig oder falsch!

    Denn die einen sagen das und die anderen das.... und was soll man machen?

    Meine Meinung als Mutter seit 11 Jahren ist, hör auf Dein Bauchgefühl und ich finde, die heutigen Eltern sind viel zu "nicht streng" viele Kinder haben keine Manieren oder anstand! Sie tanzen den Eltern um die Nase!

    Und das gibt es bei mir nicht! Klar versucht es mein Sohn und klar rufe ich aus, aber Manieren und anstand ist mir sehr wichtig!!!

    Aber auch ich habe Tage, an dem ich an mir zweifle oder sogar ein schlechtes Gewissen habe, aber ich weiss und merke, mein Sohn liebt mich sehr und er zeigt es heute noch!!!

    Hab einen schönen Tag liebes!

    xoxo
    Jacqueline

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  5. So ein schöner und sehr perönlicher Beitrag! Danke das du deine Gedanken mit uns geteilt hast! Ich denke das es irrsinnig schwierig ist besonders in der heutigen Zeit nicht dem perfekten Ideal zu widderstehen und der Druck kommt von allen Seiten. Ob Internet, Zeitungen, perfekte Mütter auf den Straßen. Deshalb wünsche ich dir viel kraft um bei dir zu sein und so zu sein wie du bist, weil genau das kommt dann von Herzen :)

    Alles Liebe,

    Sani

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  6. Hey,

    es ist nicht immer so wie es auf den Blogs präsentiert wird. Wichtig ist, dass du dich nicht davon beeindrucken lässt. Wenn du für deine Familie die goldene Mitte gefunden hast, dann ist es sehr wichtig.

    Deine Kinder haben dich, empfangen Liebe und das ist alles was sie brauchen. Ganz ehrlich, ichweiß gar nicht ob die Kinder wirklich was von einer Reise haben wenn sie noch klein sind. Aber das kann ich so selbst nicht beurteilen, da ich keine Kinder habe.

    Ich finde deinen Beitrag sehr ehrlich und es ist doch mal etwas anderes. Respekt, dass du dich getraut hast, über deine Gefühle zu sprechen.

    Vielleicht könntest du dir doch ab und zu mal eine Pause gönnen. Selbst wenn es eine halbe Stunde in der Badewanne ist. Dein Mann könnte ja die Kinder für diese Zeit übernehmen. Denn wenn Mama glücklich und entspannt ist, dann ist die ganze Familie glücklich.

    LG
    Kristina

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  7. Schöner Beitrag. Ich bin da ganz bei dir. Ich selbst gebe ehrlich gesagt nichts auf diese Online Welt. Geschweige denn lese ich irgendwelche Ratgeber oder Blogs die mir sagen wollen wie ich mein Kind zu erziehen habe. Denn es gibt sie nicht, die perfekte Erziehung. Denn wir sind alle verschieden. Kinder als auch Eltern. Einfach mal aufs Herz hören und nicht auf das was Mama XY sagt. Früher gab es sowas auch nicht. Und nein ich finde nicht alles gut wie es damals gemacht wurde aber verrückt gemacht wurde man nicht.
    Ich kann dir eins sagen. Trotzdem ich nur ein Kind habe, gibt es Tage an denen ich am Ende bin. Mein Sohn wird 13 und es ist wirklich alles andere als einfach mit ihm. Er ist ein tolles Kind. Ich liebe ihn. Aber manchmal treibt er mich in den Wahnsinn. Und nein da kann ich ihm nicht lächeln alles durch gehen lassen. Da bin ich auch mal wütend. Verletzt. Und dann wird auch mal gestritten. Und wieder versöhnt. Denn ich finde sowas völlig normal.
    Dieses streben nach dem Perfekten ist nicht nur für uns Mamas Stress sondern auch für unsere Kinder.
    Wir sollten einfach wieder mehr auf uns vertrauen und nicht zu sehr beeinflussen lassen :)

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  8. Ich finde das ist ein ganz, ganz toller Beitrag. Der rechte Weg liegt wohl immer im Auge des Betrachters. So wie man heutzutage alles vorgelebt bzw. gezeigt bekommt, gerät man eventuell wie in so vielen Bereichen schnell unter Druck, wenn man immer anstrebt, dem Ideal zu entsprechend. Umso wichtiger finde ich es, bei sich selbst zu bleiben und sein Ding durchzuziehen. Genauso wie du es machst.

    Liebe Grüße
    Birgit

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  9. Wahnsinnig toller Beitrag, der sehr zum Nachdenken bewwegt!
    Ich selbst bin noch keine Mama, aber ich hatte mit meinen Freundinnen schon oft Gespräche darüber, wie perfekt sich manche Leute (auch ohne Kinder) darstellen. Instagram ist die reinste Scheinwelt, jedoch benutzt es jeder/viele. Ich auch! Man sollte sich immer wieder bewusst werden um was es wirklich geht!
    Urlaub, Geld und gutes Aussehen ist einfach nicht alles auf dieser Welt! Jeder macht sich mal hübsch, aber man sollte nie die wichtigen Werte vergessen!

    Ich kann gar nicht in Worte fassen wie toll ich deinen Beitrag finde!
    Vielen Dank dafür!!!

    Liebe Grüße
    Saskia

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  10. Also mein Haushalt ist und wird nie Perfekt sein ^^. Also wenn ich das manchmal sehen, wie "Ordentlich" es bei anderen Familien aussieht, kann ich das Teilweise gar nicht glauben. Denke mir dann immer *Die haben sicher erst gerade aufgeräumt*.
    Aber auch so, bin ich ab und an Überrascht, wie oft manche mit ihren Kids wegfahren. Ich meine, wir sind auch viel Unterwegs, aber sparen dafür an anderen ecken ;). Muss aber auch dazu sagen, das wir nicht immer alles Teilen.

    Alles liebe

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  11. Wow, was für ein berührender Beitrag! Ich bin zwar keine Mama - kann mich aber komplett in dich hineinversetzen. ❣️ Ich denke es gibt sowieso keine Einheitsanleitung für alle Eltern. Einfach auf’s Gefühl hören :)

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  12. Hier!
    Ich habe mich auch sehr lange gesorgt, ob ich denn alles richtig oder alles perfekt mache. Das hat auch noch nicht so recht aufgehört. Aber zumindest ist es mir bewusst - das ist schonmal was. Und dann kann ich auch einen Schritt zurücktreten und sagen: "Gut, das ist jetzt eher so mittelprächtig gelaufen. Aber mei..." Es wird alles... anders. Und andere Familien, die ihre Kinder am Strand wickeln, die haben erst die ganze Windelschlepperei, dann auch keinen angenehmeren Duft in der Nase als zu Hause und schließlich ein quengeliges Kind mit Sand in der frischen Windel. Also ICH mag nicht tauschen...

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  13. Ich als Nicht-Mama finde das Müttern heutzutage viel zu sehr reingepfuscht wird. Auf jeder Seite hört man was man tun und lassen soll, anstatt die Mütter einfach ihr eigenes Ding machen zu lassen. Das ist schließlich auch eine Rolle in die man hineinwachsen muss.
    Ich finde es ganz normal, dass du auch mal wütend und genervt bist und das darfst du auch sein. Du bist keine Maschine, sondern ein Mensch, der manchmal eben mal Dampf ablassen muss. Also Kopf hoch und geh weiter DEINEN Weg :)
    Übrigens finde ich es auch ziemlich heftig wie heute schon das Kinderleben auf Instagram instrumentalisiert wird und die ganzen Mamas sich damit profilieren wie sie ihr Kind erziehen. Ich finde daran darf man sich kein Vorbild nehmen. Konsum braucht es nicht, aber dafür jede Menge Liebe :)

    Liebe Grüße Anni von http://hydrogenperoxid.net

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  14. Hallo,

    ich denke, es sind einfach "die kleinen Dinge", die Kinder wirklich brauchen. Liebe, Zuneigung und Zeit. Alles andere kommt zusätzlich oben drauf und Konsum ist vielleicht schön - aber nichts, was Kinder wirklich brauchen.
    Und ich verstehe dich nur allzu gut. Denn manchmal ist es einfach hart. Und anstrengend. Aber das ist es wert :)

    Liebste Grüße,
    Lisa

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  15. Mama ist echt der schönste, aber auch der mieseste Job der Welt - wie man es macht, ist es nicht richtig ... es ist schwierig mit der Zeit zu gehen und dabei die alten Traditionen nicht z uvergessen.

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  16. Liebe Sandra,

    ich wusste gar nicht dass du Vierfach-Mami bist - Wahnsinn! Toll! Mir reichen schon meine Beiden, die ich über alles liebe <3! Ich versuche bei diesem kollektiven Irrsinn (schneller, höher, weiter ... das Kind wird schon im Kindergarten vom Privatlehrer unterrichtet und hat handgenähte Schuhe ...) nicht mitmache und so viel wie möglich "Normalität" bewahre. Denn bei mir gab es das alles nicht ... glückliche Kindheit fährt kein Tempo 180 ... sondern gibt den Kindern Ruhe und Geborgenheit alles zu entdecken und sich weiter zu entwickeln ohne dem ständigen Perfektionswahn.

    Liebste Grüße
    Verena von www.avaganza.com

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  17. Jede Mama will die perfekte sein und schaffen tut das keine. Glaub mir egal was du tust, es wird nie das Richtige sein. Wenn die Kinder erwachsen sind hört man was man falsch gemacht hat. Man wart zu großzügig oder zu geizig, hat sich zuviel gekümmert oder zu wenig. Der Beste Spruch ist dann, ich mach das mal anders. Also mach alles wie du das denkst liebe Sandra, es wird so oder so das falsche sein. Ich spreche aus Ehrfahrung, denn ich habe drei erwachsene Kinder, die mit viel Liebe aufgewachsen sind und denen auch viel geboten wurde. Sportvereine, jedes Jahr mindestens ein Urlaub usw., dass war zuviel sagt der eine und nicht genug der andre. Aber alle sagen sie fühlten sich geliebt und geborgen und kommen immer wieder zu ihrer Mama.
    Liebe Grüß
    Sigrid

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  18. Ach Maus❤️was für ein toller Text wieder... Du hast damit absolut recht es ist nicht immer alles Friede Freude Eierkuchen. Und das was du wir sehen die heilen perfekten Familien, ist mehr schein als sein. Auch diese Mütter machen Fehler und auch diese Mütter müssen volle Windeln weg machen. Der Unterschied ist nur es gibt Mamas die stehen zu allen Seiten und es gibt welche die eine Maske tragen😉man darf sich von all dem nicht verunsichern lassen. Und auch von all den Artikeln und Büchern nicht. Fakt ist wir sind und bleiben FRAUEN 🤷🏻👗💄Mit eigenen Gefühlen mit Wünschen Träumen und Hoffnungen. Mit guten und weniger guten Tagen.... Wir sind nicht nur Mamas... 😉ich finde du kannst stolz auf dich sein... Also setze dein schönstes Lächeln auf und sei stolz auf dich ❣️

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